Startseite » Seiberer Bergpreis 2019

Seiberer Bergpreis 2019

Der Seiberer rief – http://www.seiberer.at  – und viele kamen zur nun bereits 31. Ausgabe des traditionellen Bergrennens. Kalter Wind und bewölkter Himmel empfing uns in Weißenkirchen in der Wachau.

Wir reisten entspannt am Vortag über Strengberg an und nächtigten beim Bio-Weingut Schmidl in Dürnstein. Laut Insidern ist das der kommende Weinbauer in der Wachau, 7 Hektar, 3 Gästezimmer, Weinverkostung nach Voranmeldung. Abends zum Heurigen Graf, ein bewährter Tipp von Einheimischen, zu empfehlen der warme Mohnkuchen sowie der ausgezeichnete und günstige Veltliner. Abends eine kleine Runde durch das beleuchtete wunderschöne Dürnstein.

Unsere Fulvia mit den neuen Pirelli-145er ausgestattet, der Mechaniker war skeptisch, lief traumhaft. Die begleitende Beta Berlina bewährte sich als 5-Sitzer souverän. Komfort, Komfort für fünf Erwachsene und genügend Platz!

 

Seiberer Bergpreis 2019 – herausgeputzt für den Seiberer, es blieb trocken

Sonntag früh Aufstellung hinter der BMW 700er und Steyr Puch-Armada inklusive Herrn Seifenstein auf rotem 700 Abarth zur Bergfahrt. Genau 300 Teilnehmer nahmen die Gleichmäßigkeitprüfung in Angriff. Mit den Kindern auf der Rückbank gings in entspannter Fahrt rauf auf den Seiberer.

Seiberer Bergpreis 2019 – brav geschlichtet für den Start

Oben angekommen im Lancia-Konvoi über Weinzierl mit zwei extra Runden über traumhafte Fulvia-Straßen zur Mittagsrast über eine staubige Zufahrt durch den Wald zur „Fesslhütte“ – http://www.fesslhuette.at/ .

Seiberer Bergpreis 2019 – die Fesslhütte als Mittagsziel

Zur Fesslhüttn-Geschichte – „Vor rund hundert Jahren begann die Familie Fessl, neben der Haltung ihrer Ziegen, mit der Bewirtung der Wanderer nahe der Starhembergwarte. Bei einem Brand in den 1950er Jahren wurde die alte Holzhütte völlig zerstört und danach wiederaufgebaut. Nach dem Tod von Heinrich Fessl im Jahr 1964 übernahm die Familie Riedl die Fesslhütte, führte sie 40 Jahre lang und begann in dieser Zeit mit der großzügigen Erweiterung – seit 2004 ist die Fesslhütte nun im Besitz der Familie Riesenhuber und versorgt die vielen Wanderer übers ganze Jahr mit „wadenstärkender Jaus´n“!

Aus Wanderführer: „Die Starhembergwarte gibt es nun schon länger als 125 Jahre. Sie entstand in den Jahren 1881/82 auf der höchsten Erhebung des Schloßberges, weil dieser höher als der Vogelberg ist. Der erste Turm, eine Holzkonstruktion, wird auf dem Grund von Camillo Heinrich Fürst Starhemberg errichtet. Im Jahre 1895 wird eine neue Warte aus Stein erbaut, so wie wir sie bis heute kennen. Von hier haben wir einen herrlichen Blick in das Donautal.“

 

Seiberer Bergpreis 2019 – die Suche nach der Fesslhütte

 

Seiberer Bergpreis 2019 – seltener Fiat 850 Bertone Racer mit 1050ccm Motor von Dr. Wacek, daneben Alfa Junior Zagato 1300 für Lauf 2 bereit.

Vor Lauf 2 gab es kurze Verzögerung, da ein Teilnehmer ein Rad verloren hatte, zum Glück nicht mehr passiert.

Eine Neuerung im Startbereich das Bio Klosett, auch ÖKlo welches gleich ausgetestet wurde. Aus dem Programm: „Hinter Öklo steht ein Freundeskreis. Der Großteil des Teams kennt einander schon ein ganzes Leben lang. Das Rise & Shine Festival war ihr erstes Großprojekt. Nachhaltigkeit ist bei dieser Veranstaltung eines der wichtigsten Ziele. Dort entstand die Idee, Komposttoiletten zu entwickeln, es gab damals einfach keine Alternative zu den Kabinen aus Plastik. „Da muss unbedingt etwas Besseres her!“, dachten sie sich und nahmen die Sache selbst in die Hand. Seitdem arbeiten sie mit viel Liebe daran, dass Events angenehmer werden und jeder ganz einfach etwas Gutes tun kann.“

 

Seiberer Bergpreis 2019 – A112 Abarth 70HP zum 2. Lauf bereit

Zum heurigen Sonderpreis aus der Ausschreibung –  Der ungeliebte Retter: Der BMW700 wird 60

Es war ziemlich knapp Ende der 50er-Jahre. Fast wäre BMW von Daimler gekauft worden.
BMW hatte damals das wenig beliebte Modell 600, das ebenso wie die Isetta nicht mehr dem Zeitgeist entsprach. Von den großen Repräsentationswagen verkaufte man zu wenige, und dazwischen klaffte ein riesiges Loch in der Modellpalette. 1957 beauftragte BMW die Entwicklung eines Kleinwagens, Wolfgang Denzel war der Konstrukteur, der italienisch Designer Giovanni Michelotti war für das Erscheinungsbild
zuständig. Denzel stammte aus einer Glockengießerfamilie in Marburg an der Drau. Als erfolgreicher BMW-Fahrer auf zwei und vier Rädern erhielt er schon vor dem Krieg die BMW-Vertretung für Kärnten und Steier unter Verwendung von Wrackteilen aus Wehrmachts-Kübelwagen. Daraus wurde bald ein eigenständiger Hochleistungs- Sportwagen, der sich auch gegen harte internationale Konkurrenz bei Rallyes und Bergrennen glänzend bewährte.
Nicht umsonst galt Wolfgang Denzel in jenen Jahren als die profilierteste und kantigste Persönlichkeit der österreichischen Automobilwirtschaft.
1959 ging die Produktion in Serie, es gab das Coupé, bald danach eine Limousine. das Cabrio ist heute besonders gefragt, dieses und die Sportversion bekamen einen stärkeren Motor mit 40mark. 1948 baute er in Wien den ersten Denzel-Sportwagen statt 30 PS. Später folgten noch die langen Limousinen, deren zusätzliche 32 cm Länge gerecht auf zusätzlichen Komfort und verbesserte Technik aufgeteilt
wurden. Der 700er leitete allmählich und erfolgreich zur Mittelklasse über, wenn auch der für den BMW LS Luxus geplante Vierzylinder-Motor nicht zum Einsatz kam und die Verlängerung der Karosserie, die das LS-Coupé in der Seitenansicht unproportioniert erscheinen lässt, nicht nötig gewesen wäre.
Von allen 700- und LS-Modellen zusammen wurden 181.411 Fahrzeuge gebaut.
BMW700 in gutem Zustand werden derzeit zwischen 15.000 und 35.000 Euro angeboten und haben damit nominal das 10- bis 20-fache des ursprünglichen Listenpreises erreicht.

 

Ein Rückblick zu 2018. Wie gefährlich Fahrzeugbrand sein kann ein Bild und der Bericht aus NOEN anbei:

Seiberer Bergpreis 2018 – Der Fiat vor dem Unglück im Originalzustand, nicht restauriert mit wenig Kilometern.

Das Unglück auf der Heimfahrt:
„Überhitzung des Motors auf der stark ansteigenden Strecke der Grubstraße dürfte die Ursache eines Fahrzeugbrandes am 29. April 2018 in Weißenkirchen gewesen sein. Sieben Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Weißenkirchen, Joching und Wösendorf standen beim 33. Internationalen Seiberer-Bergpreis im Brandsicherheitseinsatz. Rund 300 Starter und 1.000 Zuschauer bevölkerten die Strecke. Aber richtig heiß wurde es während des Gleichmäßigkeitsrennens wenige Kilometer entfernt auf der Grubstraße. Dort ging ein Pkw in Flammen auf.“

Der Ruf der Bezirksalarmzentrale hatte zur Folge, dass die Feuerwehren Weinzierl und Groß Heinrichschlag zum Ort des Geschehens fuhren. Erstere setzte sofort Maßnahmen zum Schutz des durch die aktuelle Trockenheit extrem gefährdeten Waldes. Mit einem C-Rohr gelang es in der Folge auch, den Fahrzeugbrand selbst rasch zu löschen. Das Tanklöschfahrzeug aus Groß Heinrichschlag konnte als Einsatzreserve vorgehalten werden.
Der Vorfall endete für alle Betroffenen glimpflich. Es wurde niemand verletzt, weil sich alle Fahrzeuginsassen rechtzeitig aus dem brennenden Auto retten hatten können. Neben kleinen Ölspuren waren keine Beeinträchtigungen zu verzeichnen. Das total ausgebrannte Fahrzeug transportierte die FF Krems mit dem Wechselladefahrzeug ab, weil das Versorgungsfahrzeug der FF Weißenkirchen mit dem Kran beim Seiberer-Bergpreis im Einsatz stand.“

Seiberer Bergpreis 2018 – das Unglück bei der Heimfahrt.

 

G. Wöss / 5.2019

 

 

 

 

Von der Homepage des Veranstalters kopiert:

Seiberer Bergpreis 2019 – die zweite Fulvia – 1,300 sec Abweichung
Seiberer Bergpreis 2019 – die Familienkutsche – 7,22 sec Abweichung

Schreibe einen Kommentar

Sicherheitsfrage *

Ähnliche Beiträge