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Ruoteclassiche Febbrairo 2022

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War da nicht irgendetwas Ende Jänner 1972 – also vor 50 Jahren? Wer erinnert sich noch daran? Natürlich die Lancia-Fulvia-Gemeinde – vor allem in Italien. Der Sieg bei der Rallye Monte-Carlo beförderte Sandro Munari, Mario Mannucci und die Fulvia 1,6 HF in den (italienischen) Rallyehimmel.

Die Assoziationskette Monte-Carlo 1972 – Munari/Mannucci – Fulvia 1,6 HF kennt jeder Italiener, so wundert es nicht, dass „Routeclassiche“ mit einer erweiterten Ausgabe (um den doppelten Preis!) im Februar 2022 diesen Anlass mit drei Beiträgen würdigt:

  • Patrimonio Nazionale – TO E24266 (818.540 002256) wieder einmal an der frischen Luft und Rückblick auf die Rallye Monte-Carlo 1972
  • La Pattinatrice di Chamonix – TO 25669 (818.540 002275) in Biella besucht
  • L’ordine delle Emozioni – Besuch in der Sammlung von Federico Buratti in Biella.

Die Geschichten der Werks-Fulvias sind oftmals verschlungen, kaum dokumentiert und die Fahrzeuge werden vorsorglich unter Verschluss gehalten und nur bei besonderen Anlässen mehr oder minder artgerecht bewegt. Die in dieser Ausgabe dargestellten Fulvias sind allerdings „Ausnahmen“, denn

Ruoteclassiche 2.2022 – TO E24266
Ruoteclassiche 2.2022 – TO H25669

 

 

 

 

 

 

Ruoteclassiche 2.2022 – TO A63484 – der Eigentümer mit Luigino Podda (T. Popper)
  • TO E24266 kam sofort nach dem Sieg bei der Rallye Monte-Carlo ins Werksmuseum (hatte davor nur einen Einsatz bei der Rallye Montecarlo 1971 mit Lampinen/Davenport auf Platz 6)
  • TO H25669 kam nach dem Sieg bei den 24 Stunden Chamonix in Sammlerhände (hatte davor nur einen Einsatz bei der Rallye Sanremo mit Ballestrieri/Maiga – DNF)
  • TO A63484 war als Markstein der Fulvia-Geschichte auffällig in der Auslage, bis sie nach einer Versteigerung in England nach Biella zurückkehrte (geboren als 1,3 HF, zweimaliger Einsatz als 1,6 HF-Prototyp mit Källström/Häggbom, dann Umbau zu F&M n2 für Munari/Aaltonen (Targa Florio, 1000 km Nürburgring) und Mäkinen/Easter bei der Tour de Corse 1969).

Nachdem in den letzten Jahren die Literatur über Lancia erfreulich gewachsen ist, können neue Berichte nicht mehr wirklich etwas Neues bringen, es sei denn über die aktuellen Aufenthaltsorte der Fahrzeuge und die Sammlungen der aktuellen Eigentümer: FCA-Heritage Hub, Privatsammlungen in Biella, wo sie neben vielen anderen Pretiosen sorgsam aufbewahrt und zeitweise artgerecht bewegt werden (z.B. Balocco im Herbst 2019).

Für Sammler ist die Anschaffung dieser Ausgabe empfehlenswert wegen der viele Detailaufnahmen, welche die Präparierungen der Werks-Fulvias zeigen.

Lancianews dankt Thomas Popper für den Hinweis und Bereitstellung des Magazins, das in dem ausgedünnten Zeitschriftenangebot in Österreich fern vom Mutterland wahrscheinlich nur in ausgesuchten Handlungen zu finden gewesen wäre.

 

E. Marquart / 3.2022

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