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Rosemary Smith (1937 – 2023)

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Im März 2017 hatte ich den Artikel „Tussi-Auto“ – Tussi-Auto – LANCIAnews – geschrieben, in welchem ich die wenigen Starts, der noch weniger Damen mit Lancia Fulvias kurz beschrieben hatte. Der „Widerspruch“ zwischen elegantem Damenauto und erfolgreichen Rallye-Fahrzeug ist für mich kein Widerspruch, die Erfolge der Damen waren für Cesare Fiorio sehr erfreulich.

Rosemary Smith (1937 – 2023) – Monte-Carlo 1971

Von den im Artikel genannten Damen hat uns nach Pat Moss-Carlsson 2008 und Elizabeth Nyström 2016 nun 2023 Rosemary Smith verlassen. Die attraktive, stets modisch gekleidete Irin startete nur einmal für Lancia – Rallye Monte-Carlo 1971 in einer „ungewohnt“ adjustierten Fulvia 1,6 HF in hellem Grau mit der englischen Zulassung QH 8959 = TO B79056. Tony Fall hatte mit seinen Beziehungen in England den Start finanziert und dieses Fahrzeug wurde auch bei der East African Safari 1971 eingesetzt.

Pat Moss-Carlsson stand nach der Geburt Ihrer Tochter nicht mehr für den „traditionellen“ Gewinn des Coupe des Dames in Monte Carlo zur Verfügung. Rosemary Smith war eine der erfolgreichsten Damen im Rallyesport, meist auf Fahrzeugen der Rootes-Group (Sunbeam Alpine, Hillman Imp), beendete auch die Marathons 1968 London – Sydney (mit Lucette Pointet auf Lotus Cortina Platz 48) und 1970 London – Mexico (mit Alice Watson auf Austin Maxi Platz 10).

Rosemary Smith (1937 – 2023) – Monte-Carlo 1971

Rosemary Smith und Alice Watson starteten 1971 in Glasgow, die italienischen Teams der HF Squadra Corse (Ballestrieri, Barbasio und Munari) in Marakesch, die Söldner Källström und Lampinen in Athen. 1971 war eine der „trübsten“ Bewerbe für Lancia an der Cote d’Azur – Simo Lampinen/John Davenport Platz 6, Munari/Mannucci nach Motorproblemen Platz 28 und Smith/Watson Platz 29 nach dem Course Commune, im Ziel Platz 18 gesamt und Platz 2 im Coupe des Dames.

Rosemary Smith (1937 – 2023) – Monte-Carlo 1971

 

Es sollte der einzige Einsatz von Rosemary Smith für Lancia bleiben, die Fulvia hauchte bei der Safari 1971 ihr Wettbewerbsleben aus.

 

E. Marquart / 12.2023

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