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Kennen Sie Manro Classic?

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Rechtzeitig zum Gaisbergrennen erreichte mich eine Einladung doch bei „Manro Classic“ vorbeizuschauen! Den meisten lancianews-Lesern bekannt, vielleicht den internationalen Lesern weniger, ist das „Manro Museum“ zwischen Fuschl und Salzburg, am Wegesrand unweit des Gaisbergs, von außen sichtbar durch den markanten F5 Jet mit „Red Bull“-Bemalung, einen Abstecher wert. www.manro-classic.at

 

Manro Classic in Fuschl – Fräulein Rotschne führt persönlich bei Voranmeldung durch die Sammlung

Eine weiße Flavia 1,8 Liter ergänzt seit kurzem die aus verschiedensten Marken bestehende mit Schwerpunkt Italien, sehr sehenswerte Sammlung.

Manro Classic – der Neuzugang aus der Lancia-Welt

Herr Manfred Rotschne hat auch einen Bezug zu Lancia. Er führte einst das bekannte Autohaus im Mühlviertel und hatte den Vertrieb von Lancia mit den Modellen Beta und Gamma. Laut Herrn Rotschne war die Beta Berlina ein äußerst solides Modell mit den bekannten Vorzügen und verkaufte sich sehr gut anno dazumal. Über 40 Kunden entschieden sich einst für die nicht gerade günstige Berlina. Darunter angesehene Familien und Direktoren im Raum Linz und Umgebung. Auch einige Beta Spider und Coupés gingen an den Mann.

Weniger erfolgreich waren die Gammas, Motorenprobleme machten dem Händler und den wenigen Kunden zu schaffen. Sehr interessant war das es in Österreich die 2,5-Liter-Modelle gab. Die 2 Liter-Modelle, aus Steuergründen in Italien sehr beliebt, gab`s bei uns nicht zu kaufen. Dasselbe galt auch bei manchen Fiat Modellen, etwa dem 130er.

Herr Manfred Rotschne übergab anno dazumal die Autohandlung einem seiner neun Geschwister und führt jetzt mit seiner Tochter das Automuseum Manro.

 

Manro Classic – Buntegemischtes eng gedrängt

Ein Highlight über das auch in den lokalen Zeitungen zu lesen war, der Fiat Gran Luce „Mille Miglia“. 1952 in Paris vorgestellt ist eines dieser Modelle bei der Mille Miglia mitgefahren. Ca. 1500 Stück entstanden, 4 Zylinder mit 1900ccm und 80 PS. Der Carozzeria Speciali kostete einst gleich viel wie eine Aurelia B20, so auch die begrenzte Stückzahl.

Manro Classic – die schöne FIAT-Welt

Schauspieler wie Theo Lingen oder der Neapolitanische Vorbesitzer dieses Fahrzeuges, der Schauspieler Toto, Golden Globe Gewinner aus Italien, sowie manche Industrielle entschieden sich einst für einen Gran Luce. Wahlweise mit 5-Gang- oder Automatikgetriebe mittels Drehmomenten Wandler. Genaueres und die Hintergründe gibt’s direkt zu erfahren bei Herrn Rotschne.

Gaisbergrennen 2019

Nach einem Kaffeeplausch zog`s mich weiter zum Gaisberg, ich wollte ja noch ein paar Lancias schauen?! Dieses Jahr hatten die Teilnehmer Wetterglück! Am Gaisberg 30 Grad und traumhafte Bedingungen. Genügend Zuschauer am Start zum Samstagslauf, eine für jeden Geschmack sehenswerte Auswahl an traumhaften Modellen, von Facel Vega bis Porsche Zagato.

http://www.src.co.at/gaisbergrennen-2019/

Genau drei Lancia Modelle waren am Start. Die ehemalige Flavia Zagato aus unserem Freundeskreis, die bekannte Aprilia von Herrn Geyer sowie eine Aurelia B20 aus der Schweiz.

Gaisbergrennen 2019 – zwei der drei Lancias
Gaisbergrennen 2019 – die zweitplatzierte Aprilia aus Wien
Gaisbergrennen 2019 – Was sich in so einem Anhänger verstecken kann

 

 

 

 

 

 

Der mehrmalige Sieger und bekannte Lancia Aurelia B20 Eigentümer Herr Dr. Albert Kröpfl zog wieder die Beiwagenmaschine der Aurelia vor. Laut Ansager: Nun kommen die Radau-Brüder, ein McLaren Can Am, ein Ferrari, zu dem einem die Worte fehlen, sowie Herr Dr. Kröpfl mit seinem Beiwagen-Rennungetüm.

 

Gaisbergrennen 2019 – special guest Dr. K. – Ungetüm auf drei Rädern, einer der Radau-Brüder und eine Radau-Schwester auf dem Schleudersitz

 

 

 

 

G. Wöss / 6.2019

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