Startseite » Alle Beiträge » Viva Italia 2012 – Die Kirche bleibt im Dorf

Viva Italia 2012 – Die Kirche bleibt im Dorf

Aus unserem Archiv – die Teilnehmer der Viva versorgten lancianews mit eindrucksvollen Fotos


Das schönste Auto bei der Viva Italia 2012 – Flaminia GT

Zum 17. Male rief Manfred Palmberger Mitte Juni 2012 die Freunde italienischer Autos – Alter fast ohne Bedeutung –zur „Viva Italia“ nach Eggenburg und „Umgebung“. Und Ihr Berichterstatter pilgerte am Sonntagmorgen mit seiner Fulvia als Zuschauer nach Eggenburg zum Stadt-Grand-Prix. Den Täter zog es wieder einmal an den Tatort zurück – von 1997 bis 2006 hatte ich an dieser Veranstaltung teilgenommen, 1999 sogar gewonnen. Dann gab es atmosphärische Störungen, seit dem bin ich interessierter Zuschauer – siehe Berichte in der Rubrik „Drivers Journal“.


Ein Teil des bunten Teilnehmerfeldes

Was zieht nun seit 17 Jahren jährlich bis zu einhundert Teilnehmer ins Waldviertel? Das Konzept der Veranstaltung, die Freundlichkeit des Veranstalterteams, die Überschaubarkeit, die Unkomplizierheit und nicht zuletzt das Preis-Leistungsverhältnis – 220,- € für das Programm von Freitagabend bis Sonntagmittag: 210 km sorgfältig ausgesuchte Fahrtstrecke in fünf Etappen mit 11 Sonderprüfungen unterschiedlichster Art + sehr gute Verpflegung + familiäre Atmosphäre ohne Frackzwang.


Auf geht’s – Start auf dem Ausstellungsgelände in Eggenburg

Für viele – ich gehörte auch zu diesen – waren die Sonderprüfungen immens wichtig, teilweise waren die gestellten Anforderungen nicht immer kompatibel mit dem normalen Straßenverkehr. Aber Manfred Palmberger hat dies geschickt entschärft: vier Prüfungen fanden abseits der normalen Straßen statt: Verkehrsübungsplätze, Rundkurse, abgesperrte Straßenstücke und Flugplätze erlauben Fahrspaß ohne Beeinträchtigung anderer Verkehrsteilnehmer.


Statt Frau oder Töchter einen Freund mitgenommen …

Die Italiener-Szene teilt sich in treue Markenfreunde, die einander kennen, aber offene Augen für die anderen Marken haben – der „Wert“ des Fahrzeugs spielt keine Rolle: vom Fiat 850 bis zum Lamborghini, von 15 bis 400 PS war alles vertreten.


Geduldiges Warten auf den Start zur nächsten Sonderprüfung

2012 waren viele Lancias am Start, beinahe hätte einer gewonnen, aber auch die anderen haben fleißig Pokale nach Hause getragen: zwei Klassen bis 1300 ccm, Klasse über 2000 sowie fünf Plätze unter den ersten 20. Eine Flaminia GTC [Preis für das schönste Fahrzeug], Fulvia: Zwei Sport 1,6, eine Fulvia Sport 1,3, eine 1,3 S, eine 1,6 HF, eine 1600HF, eine Safari. Beta: Coupé VX, HPE. Gamma, 037, Dedra.


Lancia-Drängerei vor dem Start zum Stadt-Grand-Prix in Eggenburg

Um zum Titel des Berichtes zurückzukommen: „die Kirche blieb im Dorf“, nichts war übertrieben, ungesunder Ehrgeiz in jeder Richtung war fehl am Platz, niemand musste den anderen etwas beweisen. Man war gekommen, um im Kreis Gleichverrückter Spaß zu haben. Sollte Ihnen diese Schilderung übertrieben vorkommen, dann fahren Sie 2013 nach Eggenburg und genießen Sie die 18. Viva Italia: http://members.aon.at/mpalmbe1/


Ganz knapp geschlagen, Fulvia Sport 1,6 auf dem zweiten Platz

E. Marquart / 7.2012

Die Fotos hat Franz Casny zur Verfügung gestellt, es blieb ihm genug Zeit, um neben Klassensieg auch die anderen Lancisti zu beobachten. Herzlichen Dank


Franz Casny knapp vor dem Lichtschranken: 0,47 Sekunden Differenz!

Schreibe einen Kommentar

Sicherheitsfrage *

Ähnliche Beiträge