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Winterrallye Steiermark 2026 – da konnte wohl niemand meckern!

Das wird ein müder „Bericht“ über eine gelungene Winterrallye, weil … Ihr Berichterstatter, der schon 2008 bei der 1. Winterrallye Steiermark als „wichtiger“ Funktionär unterwegs war, zwischenzeitlich mehrmals aus purem Sportsgeist an den entlegensten Stellen der Steiermark die Teilnehmer mitbetreut hatte, blieb 2026 zu Hause in der warmen Stube.

Winterrallye Steiermark 2026 – da gings lang!

Und schon hat alles bestens funktioniert: Wetter, Temperaturen und Schneelage nach Wunsch. Das traditionelle Zittern des Veranstalters war unnötig, bei der letzten Streckenbesichtigung zwei Tage vor dem Start glänzten die Augen, man sah den 40 Teams, die genannt hatten, mit ruhigem Gewissen entgegen. Am Donnerstag trafen die Teilnehmer auf dem schneelosen Hauptplatz in Leoben zur technischen Abnahme ein: ein bunter Strauß an Fahrzeugen der Baujahre 1967 bis 2006, säuberlich nach Gruppen, Klassen, gewähltem Schnitt gegliedert wurde beklebt, mit GPS-Sender versehen und dem Roadbook beglückt. In zwei Tagesetappen waren 300 und 315 km zu bewältigen. Um 10:01/9:01 morgens startete die Startnummer 1, ab 22:01/17:01 trafen die Teilnehmer fast vollzählig wieder auf dem Hauptplatz ein. Sechs Teams kamen nicht in der Wertung ins Ziel, ohne Kaltverformung, schlicht in den steierischen Wäldern „vermisst“.

Winterrallye Steiermark 2026 – Hauptplatz Leoben

Steuerung und Überwachung wurde wieder von MiRally Smartcontrol aus Deutschland – https://rabbitrally.com/mirally/ – durchgeführt. Ich persönlich konnte aus meiner warmen Stube die Rallye zeitnah verfolgen, sah die Fahrzeugsymbole die markierten Strecke entlangkrabbeln, mit WhatsApp wurde im Team lückenlos kommuniziert und alle auftretenden Fragen umgehend geklärt. Die Ergebnisse waren pünktlich zur Stelle und verdarben den Teilnehmern nicht den Appetit. Die Strecke war in Etappen unterteilt, die Zeitkontollen war auf die Minute genau zu erreichen, Passierkontrollen (ohne Zeitvorgaben) und 18 Wertungsprüfungen (Gleichmäßigkeit auf die Sekunde) zu fahren. Im Roadbook angegebene Strecken wurden kritische Geschwindigkeitsbeschränkungen überwacht, was manchen Teilnehmern zu zusätzlichen Punkten verhalf, aber keine Positionsverschiebungen hervorrief.

Winterrallye Steiermark 2026 – „Native Styrian“ inkognito unterwegs!

Die Fotos habe ich von der Homepage des Veranstalters kopiert – 19. Winterrallye Steiermark – 15. bis 19. Jänner 2026 – dort finden Sie auch die Detailinformationen und Ergebnisse.

Winterrallye Steiermark 2026 – der souveräne Sieger aus Deutschland

Ja, ich habe Entzugserscheinungen gehabt – „Ich war nicht dabei“ -, wäre gern dabei gewesen, aber im fortgeschrittenen Alter sollte man wissen, was man sich zumuten kann. 21:00 Uhr nächtens am Hiaslegg nahe Trofaiach bei -10 Grad gehört nicht dazu. Das haben Kurt Schimitzeks Mitarbeiter mit Bravour erledigt.

Winterrallye Steiermark 2026 – Amazone im Amazon

E. Marquart / 1.2026

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