Eine weitere Wiederauferstehung nach 30 Jahren

Eine weitere Wiederauferstehung nach 30 Jahren

18 Aug, 2014

 

Sandro Munari’s Lancia Fulvia Safari 1974

Die Wiederauferstehung einer totgeglaubten Fulvia in Padua – akribische Restaurierung der drittplatzierten Lancia Fulvia der East African Safari Rallye 1974. Auch Sandro Munari war sehr beeindruckt und gab ein ungewöhnlich langes Interview hiezu.

Sandro Munari's Lancia Fulvia Safari 1974: Wiederauferstanden: 2013

Sandro Munari’s Lancia Fulvia Safari 1974: Wiederauferstanden: 2013

 

Die italienische Automobilzeitschrift „epoc Auto“ bringt in der Juni-Ausgabe 2014 u.a. einen dreiseitigen Bericht über die wiedererstandene Fulvia Sandro Munaris von der Safari 1974: „La Fulvia prende congeno“.  Der aktuelle Eigentümer aus Padua hat das Fahrzeug aus einem jämmerlichen, verbastelen Zustand zum altem Glanz wiederaufgebaut.

Fulvia

Nairobi 1974 – Die Fulvia am dritten Platz im Ziel mit Munari/Drews

 

 

Das restaurierte Fahrzeug wurde im Frühjahr 2013 anlässlich einer Oldtimerveranstaltung des Classic Clubs Cavarzere der Öffentlichkeit präsentiert und auch auf der Auto e Moto d’EPOCA in Padua 2013 auf dem Stand des Restaurators ausgestellt.

 

Sandro Munari's Lancia Fulvia Safari 1974: Padua Oktober 2013

Sandro Munari’s Lancia Fulvia Safari 1974: Padua Oktober 2013

 

 

 

Sandro Munari war sehr beeindruckt, als er das Fahrzeug wiedersah – seine Begeisterung für die East African Safari Rally ist ja allgemein bekannt: 1970 und 1971 mit Fulvia 1,6 HF ausgeschieden, 1974 auf dem dritten Platz erstmals im Ziel, mit Stratos 1975 (2. Platz) bis 1977 (3. Platz) am Start.

 

Arnaldo Cavallari 1974 bei der Bandama Rallye in Westafrika

Arnaldo Cavallari 1974 bei der Bandama Rallye in Westafrika

Nachfolgend mit verschiedensten Marken von Fiat 131 (1979 10. Platz), 1981 Dodge Ramcharger (ausgeschieden), 1982 Porsche 911 SC (ausgeschieden) 1983 Alfetta GT (ausgeschieden) bis zu 1984 Toyota Celica Turbo TC (ausgeschieden) ähnlich Rauno Aaltonen mit großem Einsatz dem Traumziel folgend.

 

 

Über Vermittlung von Thomas Popper sprach mich im Winter 2012/13 der aktuelle Eigentümer an, ob ich Dokumentationsmaterial über diese letzte Fulvia 1,6 HF hätte. Es ging speziell um die Werbeaufkleber, welche die kleine Fulvia „zierten“ und wieder originalgetreu geklebt werden sollten. Ich konnte mit Hilfe eines Buches aus Japan: Shuichi Furuoka, „Rally cars illustrated“ Vol 0.1 Lancia die gestellten Fragen beantworten.

Munari/Drews

Munari/Drews bei den Interview auf der Zielrampe (Foto Archiv T. Popper)

 

Die beiden Safari-Fahrzeuge war bereits S2-Fulvias, was auf den Restaurierungsfotos (Enzo Altorio, Lancia Fulvia HF, Seite 289) zu erkennen ist, aber auf S1 „geschminkt“. Sie haben trotz der nicht unbeträchtlichen Beanspruchungen (TO K87678 = telaio 002278 Safari 1974 sowie Bandama Rallye 1974 bzw. TO K87679 = telaio 002277 Safari 1974 und World Cup Rally London – München 1974) überlebt und sind heute in Padua und Japan zu Hause.

 

Flottes Seightseeing in Ostafrika mit Fulvia 1,6 HF

Flottes Seightseeing in Ostafrika mit Fulvia 1,6 HF

Lancianews dankt Helmut Neverla für die Bereitstellung der Zeitschrift.
E. Marquart

 

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