Classic Days auf Schloss Dyck

Classic Days auf Schloss Dyck

1 Aug, 2014

Pretiosenauflauf und fast artgerechte Bewegung

Der Lancia Club Deutschland (LCD) trägt die Lancia-Fahne seit Jahren beim Prestigetreffen der Pretiosen im Schloss Dyck voran. Heute hatte er überraschend sogar Unterstützung durch Fiat Deutschland, die wertvolle Stücke der Lancia-Geschichte präsentierten: D50 und 037!

Classic Days auf Schloss Dyck: LogoEndlich sahen wir wieder einen 037 von Lancia/Fiat „offiziell“ eingesetzt, auf dem Rundkurs von Schloss Dyck. Dieses Fahrzeug war das letzte von 257 gebauten 037 – und 1983 schwang bei dieser Begegnung voll mit, als Walter Röhrl damit auf der Rallye Monte Carlo alle Audi Quattro verblies, aber auch seinen Stallkollegen Marku Alén. Am Jahresende gewann der 037 als letztes heckgetriebenes Fahrzeug die Rallye-Marken-Weltmeisterschaft und Walter Röhrl war Vize-Weltmeister.

 

Classic Days auf Schloss Dyck

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Der „Ton“ des 037 kam auf der Rundstrecke nicht so recht „rüber“ – denn vor ihm zelebrierte der D50 von 1955 akustisch alles, was 16 Zündkerzen so zusammenbringen. Louis Chiron fuhr dieses Fahrzeug 1955 im Grand Prix von Monaco – Lancia und Monaco/Monte Carlo waren immer eine innige Verbindung: wer hat hier „Integrale“ gesagt?

 

 

 

 

Classic Days auf Schloss Dyck

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Lancia tickt also – hoffentlich auch „offiziell“ wieder. Dem Geschichtsbewussten, der technische Brillanz und ästhetische Eleganz schätzt, begegnete Lancia hier in vielerlei Gestalt: auf dem Parcours zum Concours warteten eine Astura Pininfarina Convertibile aus der Bocca-Sonderserie ebenso wie eine Flaminia Sport mit in jeder Hinsicht harmonischen Schwingungen.

 

 

Classic Days auf Schloss Dyck

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Der Parkplatz des Lancia Clubs – auf dem sicher noch Platz für weitere Gäste gewesen wäre – zeigte an den beiden Tagen von einer Astura Berlina von 1932 über eine Aprilia und eine besonders seltene Appia Furgoncino die gesamte Palette der Flaminia Coupés (und des Convertibiles) bis zu den 16 Kappa Coupés, der letzten Ausprägung dieser Lancia-Kompetenz.

 

Classic Days auf Schloss Dyck

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Zwei „Fremdfabrikate“ bleiben in tiefer Erinnerung: der Alfa 2900 Le Mans, hinter dem der junge Jochen Rindt abgebildet ist, als er eine Knitter-GTA 1966 in Sebring zum Sieg fuhr.

 

 

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Und dann der Bugatti 51 mit „Ennstal-Pickerl“ und am Reserverad angelaschten Segeltuch-Rucksack für die Reise – am ganz normalen Parkplatz.

Puls und Blutdruck 250 sind beim Berichterstatter wieder gesunken…..

 

 

 

Willi Kaufmann / 8.2014

lancianews dankt Herrn Kaufmann für seinen Artikel, den er neben seinem Beitrag für die Homepage des Lancia Club Deutschland gestaltet hat

 

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